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Kapitelübersicht
- So bereiten Sie Ihr Zuhause für die Heimkehr Sterbender vor
- Die tägliche Pflege des Patienten
- Externe Hilfe: Hier finden Sie Unterstützung
- Kommunikation als Brücke zueinander: Der sorgsame Umgang mit Sterbenden
- Die innere Entwicklung des Sterbenden: Fragen des Geistes und der Seele
- Zu sich selber Sorge tragen: Belastungsproben und Gefühlslage der Betreuenden
- Wenn der Tod kommt
- Und wenn sie dann gestorben sind: Würdig Abschied nehmen
- Der Trauer Raum geben
- Adressen Quellen weiterführende Literatur
Das Betreuen eines geliebten Menschen fordert die ganze Person. Sie fordert mehr, als wir uns selbst zugetraut hätten. Sie zeigt uns, dass wir ausser den letzten Reserven auch noch allerletzte mobilisieren kännen, dass unsere persönlichen Grenzen viel elastischer sind, als wir geglaubt haben. Weil sie soviel fordert, lässt diese Aufgabe eines nicht zu: falschen Stolz. Auch wenn es ihnen schwerfällt: Bitten Sie um Hilfe und nehmen Sie Hilfe dankbar an, wenn Sie sie bekommen. Nehmen Sie sich an Ihrem Schützling ein Beispiel. Auch er kann nicht anders als Hilfe annehmen!
Andere Familienmitglider, Freunde, Nachbarinnen und Freiweillige verschiedenster
Organisationen sind da, um zu helfen – und in der Regel tun sie
es gerne. Ihre Unterstützung kann in der Planung bestehen, in der Ausführung
oder einfach darin, Zeit, Herz, Kopf und Hände anzubieten.
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LESEPROBE | ZUM STERBEN WILL ICH NACH
HAUSE
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| Aids
Infothek, F.O. Schaad
«Aber Dettwiler bietet nicht nur praktische Hilfe, sondern lässt
uns vor allem teilnehmen an den drei letzten Lebensmonaten ihrer Freundin,
einem Prozess des Abschiednehmens, der geprägt ist vom Respekt vor der
Würde des sterbenden Menschen. Sie plädiert dafür, dass Sterbebegleitung
ein Akt des Gebens und Nehmens ist. [
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Ein Buch, das einmal mehr – im Sinn der weltweiten Hospizbewegung
– zeigt, dass Sterben und Tod zum Leben gehören. Dieses empfehlenswerte
und eindrückliche Buch ist nicht nur für Angehörige von Schwerstkranken,
sondern für alle lesenswert.»
Berner Zeitung, Max Trossmann
«Das Buch von Christa Dettwiler macht Mut, Sterbende die letzte Zeit zu
Hause verleben zu lassen. Doch es spricht Konflikte offen an. Dieser ‹Leitfaden
für Angehörige› weicht nicht aus, wo es um Gefühle wie Angst, Zorn
und Rachsucht geht, die Betreuende wie Betreute heimsuchen können. Das
Werk gibt Rat, wie man ihnen begegnet.»
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ECHO | ZUM STERBEN WILL ICH NACH HAUSE
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